Erschüttert

Hier fand ich eine Frage, die mich erschüttert hat: „Warum sollten wir uns um Palästinenserkinder kümmern? Sie sind doch Bomben in Arbeit.“ Oder ein anderer sagte: „Warum sollen wir uns mehr um die Palästinenserkinder sorgen als ihre Eltern?“

Originalzitat:
Why should I care about Pali children? I know it sounds cold but they are nothing but bombs in training.
Yeah, why SHOULD you care about “Pali” Children?
Is that a rhetorical question?
Maybe the question should be “Why should we care more about Palestinian children, than their parents care about them?”
The loaded-with-irony-answer would be “Because it’s the Christian thing to do.”

Ich denke als erstes, dass man sich um Bomben kümmert, damit man sie entschärft. Aber wie entschärft man Selbstmordattentäter. Sicher ist der Hass der Zündstoff. Und der Glaube, sich mit dem Martyrium Allahs Gunst zu verdienen. Liege ich da falsch?

Ich werde nachdenken müssen. Warum, ja wirklich warum? Und wie, ja wie?

Was denkst Du?

Bis später!

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Gebet verboten!?

Diesen Bericht las ich heute:

Israel heuteSonntag, 6. Januar 2008

Jüdische Gebete auf dem Tempelberg verboten:
Der israelische Minister für innere Sicherheit, Avi Dichter, hat bekannt gegeben, dass jeder Jude, der auf dem Jerusalemer Tempelberg dabei ertappt wird, wie er eine nach außen hin sichtbare Form von Anbetung durchführt, sofort verhaftet wird. Dazu zählt auch das Bewegen der Lippen beim Beten.Dichter reichte diese Entscheidung schriftlich ein, nachdem zwei religiöse Israelis der Polizei mitgeteilt hatten, dass sie die Religionsfreiheit für Juden in Israel austesten wollen, indem sie auf den Tempelberg gehen und dort zusammen still beten. Dichter agumentierte, solche Aktivitäten, so unbedrohlich sie auch scheinen mögen, seien verboten, da sie moslemische Gewalt erzeugen. Die islamischen Behörden, die den Tempelberg unter ihrer Kontrolle haben, lehnen jüdische oder christliche Gebete auf dem Tempelberg strikt ab und erlauben auch keine Bibeln.“

Ich bin sehr neugierig auf eure Kommentare!

Ich habe nur einen dazu:

So möchte ich nicht auf andere Menschen wirken, dass sie sich nicht zu beten trauen. Vor allem, wenn ich beanspruche, dem Gott Abrahams zu dienen. Und doch nicht leugnen kann, dass auch andere zu dem Gott Abrahams beten! Oder sollte ich wirklich so blind geworden sein durch Hass, dass ich das nicht sehen kann?

Oder dächte ich, dass die Leitungen irgendwie verwirrt werden, wenn mehr Leute denselben Gott anrufen.

Oder dächte ich, dass Gott das Verderben irgendeines seiner Geschöpfe will?

Der Prophet Hesekiel sagt dazu ganz deutlich, dass der HERR nicht den Tod des Gottlosen will. – nicht einmal des Gottlosen!!!! Hes 33,11 So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen.

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Hoffnung auf den Frühling

Jetzt habe ich dem Blog ein neues Gewand gegeben: es heißt Frühling!

Wie sehr wünschen wir uns nach dem Frost – trotz Wintersport – doch den Frühling mit dem Wachstum und Blühen herbei. So geht es auch bei Eiszeiten in Beziehungen. Auf der About-Seite ( jetzt neu) habe ich einige Möglichkeiten für Kommunikation aufgeschrieben, wie Eis schmilzt. also in Kürze meine Vorstellungen für den Blog.

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Warum lässt Gott das zu?

Erschüttert über den tragischen Tod des kleinen Florian musste ich mich neu dieser Frage stellen.

Viele Gedanken wirbelten in meinem Kopf über dieses unfassbare Unglück. Frühere Antworten tauchten auf, um neu geprüft und auch verworfen zu werden. Neue Gedanken mussten den Weg zu mir finden.

Da ich gerade das Buch Hiob las – mit gemischten Gefühlen - hatte ich mich Schritt für Schritt durch die Diskussion um Schuld und Ursache gemüht. Dennoch konnte ich mich nicht erwehren, zu fragen: „Hätte Gott es doch verhindert! Warum nicht?“ Und die zweite noch quälendere Frage: „Wer hätte es verhindern sollen?“ Oder dann: „War es etwa Gottes Wille? Und wie ist dann Gott in meinen Augen? Gut?“ „Kann die Mutter des kleinen Kindes von diesem Schmerz noch geheilt werden?“ „Was ist meine Verantwortung? Kann ich trösten?  Doch nicht so wie die Freunde von Hiob! Oder besser nichts sagen? Nicht tun?“

Zuerst weinte ich dann erst einmal lang …..

Dann besann ich mich auf ein Kapitel des Propheten Jesaja (Kapitel 52:13-Kapitel53):

13 So spricht der Herr: «Mein Bote wird seine Aufgabe erfüllen. Er wird eine überragende Stellung erlangen und hoch geehrt sein. 14 Viele waren entsetzt, als sie ihn sahen. Denn in der Tat: Er war völlig entstellt und kaum mehr als Mensch zu erkennen. 15 Dann aber werden viele Völker über ihn staunen, sprachlos werden die Könige dastehen. Gerade die sollen ihn sehen, denen er nicht angekündigt war, und die noch nichts von ihm gehört haben, werden ihn begreifen!»
1 Doch wer glaubt schon unserer Botschaft? Wer erkennt, daß Gott es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt? 2 Der Herr ließ seinen Boten emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! 3 Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. 4 Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, daß Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. 5 Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. 6 Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn. 7 Er wurde mißhandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. 8 Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, daß er noch eine Zukunft haben würde. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält! 9 Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. 10 Doch es war der Wille des Herrn: Er mußte leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. 11 Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt: «Mein Bote kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er läßt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien. 12 Deshalb gebe ich ihm die Ehre, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten. Mit großen Königen wird er sich die Beute teilen. So wird er belohnt, weil er den Tod auf sich nahm und zu den Verbrechern gezählt wurde. Doch er hat viele von ihren Sünden erlöst, denn er ließ sich für ihre Verbrechen bestrafen

Beides, die Schuld und der Schmerz, werden vom Knecht Gottes getragen und am Ende sieht er das Licht und hat viele Nachkommen. Er trug unseren Schmerz und unsere Schuld. Da erübrigt sich die Frage, wer wo Schuld ist und wer was gutmachen muss. Denn ER trät alles und macht alles gut. Dieses Vertrauen, dass ER alles bezahlt, ist Vergeben (sich selbst und anderen) und Frieden finden.

Hiob erlebt am Ende eine Begegnung mit Gott. Da sagt Gott gar nichts über Schuld. Nur dass er größer ist als Hiob und Hiob ihm vertrauen soll. Hiob anerkennt das. Seine Aussage:

1 Da antwortete Hiob: 2 «Herr, ich erkenne, dass du alles zu tun vermagst; nichts und niemand kann deinen Plan vereiteln. 3 Du hast gefragt: ‘Wer bist du, dass du meine Weisheit anzweifelst mit Worten ohne Verstand?’ Ja, es ist wahr: Ich habe von Dingen geredet, die ich nicht begreife, sie sind zu hoch für mich und übersteigen meinen Verstand. 4 Du hast gesagt: ‘Hör mir zu, jetzt rede ich, ich will dich fragen, und du sollst mir antworten!’ 5 Herr, ich kannte dich nur vom Hörensagen, jetzt aber habe ich dich mit eigenen Augen gesehen! 6 Darum widerrufe ich meine Worte, ich bereue in Staub und Asche!»

Als er für seine Freunde betet, wendet Gott sein Geschick. Er bekommt alles doppelt und lebt ein langes, erfülltes Leben.

Jesus greift in der Geschichte des armen Lazarus und des Reichen wieder das Thema von Hiob auf, meiner Meinung nach, nicht nur, aber auch. Nur legt er hier die Zeit des Segens, der alles entschädigt, in die Zeit nach dem physischen Tod, also nicht mehr in die hier und jetzt erfahrbare Sphäre. (Lukas 16)

Lukas 1620 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren 21 und begehrte sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre. 22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß.

Wie gut, dass das Beispiel von Hiob es uns im „Diesseits“ sichtbar macht, wie Gottes Gedanken sind. Sonst würden wir den Ernst von Jesu Worten über Lazareus vielleicht nicht begreifen und an billige Vertröstung denken. Doch für seine Zuhörer damals war es sicher der Inbegriff höchster Seeligkeit, im Schoß von Abraham in seiner vollen Aufmerksamkeit zu ruhen – ein Trost, der entschädigte. Das war es sicher wert.

Weiter sagt Jesus über sein eigenes Leiden und das seiner Jünger:

Joh. 12: 24 Hört mir genau zu: Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, kann keine Frucht bringen, sondern bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt. 25 Wer sein Leben über alles liebt, der wird es verlieren. Wer aber bereit ist, sein Leben vorbehaltlos für Gott einzusetzen, wird es für alle Ewigkeit erhalten. 26 Wer mir dienen will, der soll mir auf diesem Weg folgen. Denn wo ich bin, soll er auch sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren.» (Hoffnung für alle Übersetzung)

und (Johannes 15):

1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.Frucht bringen! Das ist die Gelegenheit, in der Liebe zueinander zu wachsen. In der Liebe zu Jesus zu reifen. Ihm unser Vertrauen zu schenken. Das Lob Gottes angesichts des Leides zu beten.

Ich habe da ein Gebet aus Israel gefunden:

Deutsche Übersetzung:

„Erhoben und geheiligt werde sein großer Name auf der Welt, die nach seinem Willen von Ihm erschaffen wurde – sein Reich erstehe in eurem Leben in euren Tagen und im Leben des ganzen Hauses Israel, schnell und in nächster Zeit,

sprecht: Amen!

Sein großer Name sei gepriesen in Ewigkeit und Ewigkeit der Ewigkeiten. Gepriesen und gerühmt, verherrlicht, erhoben, erhöht, gefeiert, hocherhoben und gepriesen sei der Name des Heiligen, gelobt sei er, hoch über jedem Lob und Gesang, jeder Verherrlichung und Trostverheißung, die je in der Welt gesprochen wurde,

sprecht Amen.

Fülle des Friedens und Leben möge vom Himmel herab uns und ganz Israel zuteil werden,
sprecht Amen.
Der Frieden stiftet in seinen Himmelshöhen, er stifte Frieden unter uns und ganz Israel, sprecht Amen.“

– Quelle: Text und Übersetzung

Ich fragte: „Warum ist das jetzt passiert?“ Ich habe keine Antwort. Gott weiß. Und ich kann nichts sagen. Wie Hiob.

Ich leide mit und ich liebe Euch, die ihr leidet.

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Papstbesuch in Österreich

Das hat mir gefallen: Seine Heiligkeit sagte eindeutig, dass freiwillige Nächstenliebe für eine Gesellschaft unabdingbar ist. Christus ist das Vorbild und auch der Lehrer solcher Nächstenliebe. Zumindest habe ich das so verstanden. Doch nur so helfen ohne Gewinn oder Profit im Hinterkopf? Wie geht das? Woher kommt mein Lohn. Es muss schon ein reiches Reservoir an Ressourcen in der Seele, sprich Psyche, vorhanden sein, wenn man geben will, ohne etwas zurückzuerwarten. Wenn ich mich richtig erinnere, war das die Bedingung für wertschätzende und den Menschen würdigende Hilfe. (Ich hätte gern den Wortlaut der Botschaft des Papstes heute an die freiwilligen Helfer. Kann mir wer von euch einen Link dazu schicken?)

Ich denke dazu: „Von nix kommt nix“ Von irgendwoher muss doch die Liebe kommen.

Dass ich von Gott gewollt und geliebt bin, das ist die Quelle dieser Nächstenliebe.  Das hat er ganz klar herausgestrichen. Und zwar gewollt, noch bevor ich irgendetwas Gutes getan habe! Ade du Stolz, der alles selbst zu bringen und zu leisten hofft, was im Himmel und auf Erden Anerkennung bringt! Ist das nicht eine befreiende, von bedrückenden Lasten erleichternde Botschaft! Erinnert mich irgendwie an die Worte Jesu im Matthäusevangelium: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Lernt von mir. Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!“ Er bezahlt alles, meine und die fremden Schulden.

Mehr kann ich jetzt nicht mehr in meinem Kopf ordnen. Links folgen vielleicht im nächsten Beitrag oder von Euch. Danke!

Gute Nacht und eine befreite Ruhe!

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Todesstrafe für Religionswechsel?!

Es fällt mir schwer, da sachlich zu bleiben und alle Seiten zu beleuchten oder zumindest stehen zu lassen.

Mit gemischten Gefühlen hörte ich im TV (12.8.07, Tagesschau, Bericht über Ägypten) doch tatsächlich einen ägyptischen Mann sagen, dass jemand, der seine Religion wechselte, hingerichtet gehört – versteht sich, jemand, der den „einen, einzig richtigen“ Islam verlässt. Und noch unglaublicher klang es für mich, dass auch eine sehr klug wirkende Frau dasselbe sagte. Mit Schauder erfüllt mich, dass es vor einigen Jahrhunderten auch im christlichen Abendland so war -  versteht sich, jemand, der die „eine, einzig richtige“ Christliche Kirche verließ. Noch ein Jahrtausend früher war es für die ersten Jünger Jesu ebenso gefärlich.

Ist Pluralismus die einzige Alternative? Das würde bedeuten, dass angstfreies Zusammenleben nur dann funktioniert, wenn es keine Wahrheit und keine verbindlichen Werte mehr gibt, wenn alles gleich richtig ist und sich jeder das für ihn Passende aussuchen kann.

Wie hat Jesus das gemacht? Er hatte eindeutige  Werte, eine klare Botschaft, er behauptete, die Wahrheit, der Weg und das Leben zu sein. Und doch hat er niemanden umgebracht, niemanden hingerichtet!

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Muslime kontra evangelikale Fundamentalisten!?

Folgendes Zitat habe ich gefunden, etwas eigenartig berührt über den Gebrauch der Wörter „nur“ und „jedoch“ und der dazugehörigen Zahlen. Ist da nicht etwas vertauscht?

„In einer Sendung des „Deutschlandfunk“ sagte Alboga in Deutschland lebten nur etwa 3,3 Millionen Muslime, jedoch „1,5 Millionen evangelikalische Fundamentalisten“.“

(Bekir Alboga: Dialogbeauftragter des türkisch-islamischen Dachverbandes Ditib. Die Ditib ist der größte Verband der Muslime in Deutschland und vertritt nach eigenen Angaben rund 2,5 Millionen türkische Muslime. )

Wieso sind 3,3 Millionen nur so wenig, jeoch 1,5 Millionen mehr? Muss wohl ein Druckfehler sein! Denke ich jedenfalls. Wenn dies eine Maturaarbeit zum Korrigieren wäre, würde ich es unterwellen, ansonsten nicht so streng beurteilen. Aber dies ist ja eine öffentliche Angelegenheit. Und da brauche ich auch die Freiheit zu einer öffentlichen Stellungnahme -  also meine mathematische Logik sagt mir immer noch, dass 3,3 Millionen mehr sind als 1,5 Millionen.

Hier die Quelle, um noch mehr nachzulesen:

http://www.pro-medienmagazin.de/no_cache/themen/nachrichten/nachrichten-single/article/moslem-vertreter-bezeichnet-evangelikale-christen-als-gefahr/

P.S. Wieso eine Gefahr? Das verstehe ich nicht so recht – und für wen?

Kann mir da jemand von Euch Lesern seine Gedanken dazu schreiben?

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Ehescheidung – Tendenz steigend – und???

2007-07rose-gelb-zerrissen3-600x449.jpg2007-07rose-gelb-zerrissen3-600x449.jpg2007-07rose-gelb-zerrissen3-600x449.jpgDas brandneue Buch eines Betroffenen, der um seines eigenen Gewissens willen dieses Thema sehr gründlich durchleuchtet hat: „Scheitern verboten? Scheidung aus biblischer und seelsorgerlicher Sicht“ von Andreas Eichberger (Copyright: R. Brockhaus Verlag,  2007, ISBN 978-3-417-24995-8) Ich lernte Andreas Eichberger bei einem Seminar kennen und konnte mich lange mit ihm und seiner Frau darüber unterhalten. Es hat mir einige Erkenntnisse gebracht, wie Paaren geholfen werden kann.

Heute früh kam mir zufällig noch ein Buch in die Hände: Rick Joyner: Prophetische Zeichen (Copyright: Schleife Verlag, 2002, ISBN3-907827-13-9)

Ich stieß auf folgende Sätze: „Vor nur dreißig Jahren betrug die Scheidungsrate unter evangelikalen Christen nur einen Bruchteil in der Gesamtstatistik der Bevölkerung der USA. In den neunziger Jahren jedoch glich sich die Scheidungsrate unter den evangelikalen Christen an die Statistik der Nichtchristen an. In der neuesten Erhebung hat es sich sogar erwiesen, dass die Scheidungsrate unter evangelikalen Christen über die der Nichtchristen hinausgeht! Wie konnte dies geschehen?“ S 303.

Hoffnung vermittelt und aus dem Herzen gesprochen hat mir dann folgender Ausblick: „Auf der anderen Seite ist zur gleichen Zeit, zu der wir ein solches immenses zahlenmäßiges Wachstum der (sich zu Christus bekennenden; eingefügt vom Blogger)Gemeinde erkennen können, der moralische Standard der Christen in vielen Ländern der Welt fast gänzlich zusammengebrochen. Dieser Zustand steht vor einer dramatischen Wende. Heiligkeit wird wieder weit verbreitet sein. Aber es wird nicht die Heiligkeit der Gesetzlichkeit sein, sondern die Leidenschaft einer Braut, die ihren Bräutigam so sehr liebt, dass sie von dem Verlangen, für ihn vollkommen zu sein, vollständig verzehrt werden wird.“ (ebenda. S. 300)

„Lust steht der Liebe diametral entgegen und setzt alles daran, sie zu zerstören. Das Fleisch kämpft gegen das Fleisch“  (ebenda. S 305)

Was ist der Unterschied zwischen Lust und Liebe?

Dazu einige Stellen der Heiligen Schrift (Neues Testament):

1Kor 2,14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.

Röm 8,8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen

Hebr 11,6 Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.

Wie sieht es bei uns in Europa aus?

Und nun noch eine persönliche Frage. Was waren deine Beweggründe, zu heiraten, bzw. dir das Heiraten zu wünschen? Was waren bzw. wären deine Beweggründe zur Scheidung?

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Ringparabel

Bei den letzten Beispielen von Gewalt kommt mir die Ringparabel in den Sinn:

http://referateguru.heim.at/Nathan.htm

http://www.info-servo.de/ringparabel.htm

 

Was meinst Du dazu?

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eingetragene Partnerschaften – M/D/S/ein Weg?

Hier ein Link für jeden der sich informieren oder Stellung nehmen will:

Die Österreichische Regierung plant, im Herbst 2007 eine Gesetzesvorlage für homosexuelle Partnerschaften einzubringen.Diese Plattform möchte über die Hintergründe umfassend informieren. Gleichzeitig wird die Möglichkeit gegeben, sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen bzw. es wird angeregt, sich zusätzlich an die Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Kirche zu wenden…Jetzt ist die Zeit!

Ich habe diese Site als sehr aufschlussreich empfunden.

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