Papstbesuch in Österreich

Das hat mir gefallen: Seine Heiligkeit sagte eindeutig, dass freiwillige Nächstenliebe für eine Gesellschaft unabdingbar ist. Christus ist das Vorbild und auch der Lehrer solcher Nächstenliebe. Zumindest habe ich das so verstanden. Doch nur so helfen ohne Gewinn oder Profit im Hinterkopf? Wie geht das? Woher kommt mein Lohn. Es muss schon ein reiches Reservoir an Ressourcen in der Seele, sprich Psyche, vorhanden sein, wenn man geben will, ohne etwas zurückzuerwarten. Wenn ich mich richtig erinnere, war das die Bedingung für wertschätzende und den Menschen würdigende Hilfe. (Ich hätte gern den Wortlaut der Botschaft des Papstes heute an die freiwilligen Helfer. Kann mir wer von euch einen Link dazu schicken?)

Ich denke dazu: „Von nix kommt nix“ Von irgendwoher muss doch die Liebe kommen.

Dass ich von Gott gewollt und geliebt bin, das ist die Quelle dieser Nächstenliebe.  Das hat er ganz klar herausgestrichen. Und zwar gewollt, noch bevor ich irgendetwas Gutes getan habe! Ade du Stolz, der alles selbst zu bringen und zu leisten hofft, was im Himmel und auf Erden Anerkennung bringt! Ist das nicht eine befreiende, von bedrückenden Lasten erleichternde Botschaft! Erinnert mich irgendwie an die Worte Jesu im Matthäusevangelium: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Lernt von mir. Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!“ Er bezahlt alles, meine und die fremden Schulden.

Mehr kann ich jetzt nicht mehr in meinem Kopf ordnen. Links folgen vielleicht im nächsten Beitrag oder von Euch. Danke!

Gute Nacht und eine befreite Ruhe!

2 Kommentare »

  1. erstersein sagte

    Hier der gewünschte Link

    http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2007/index_austria_ge.htm

    @von irgendwoher muss doch die Liebe kommen.
    Liebe lebt von Kleinigkeiten („Danke, Mutti, für das gute Essen“, bringt man schon den kleinen Kindern bei).

    Dass ich von meinen Eltern gewollt und geliebt werde, daran hängt auch viel. Diese Liebe spüren wir direkt. Die Liebe Gottes spüren wir mehr indirekt über den Umweg des Glaubens.

    meint
    Christoph

  2. ulrikeleichte sagte

    Danke, Christoph, für Deinen Kommentar und vor allem für den Link! Hat mich sehr gefreut! Da ich viel mit Leuten im gespräch bin, ist es mir wichtig, richtig zu zitieren. Damit kein Getratsche herauskommt. Nun können auch die anderen Leser selbst nachschauen und sich ein Bild machen.
    Ich denke auch, dass Liebe erfahren und weitergeben im Kleinen beginnt. Ehrlich gesagt, fällt es mir dort leichter, auf Gottes Liebe zu vertrauen, wo ich schon von anderen Liebe erlebt habe. Die verletzten Bereiche brauchten Heilung und Trost, um Gott mehr glauben zu können.
    Lg
    Ulrike

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag · TrackBack URI

Kommentar schreiben