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landschaften-um-unser-haus-32.jpgBei einem Seminar sollten wir in Gesprächsgruppen über sehr persönliche und emotionale Themen austauschen. Die Regeln dafür haben seither meine Beziehnungen zu Mitmenschen radikal verbessert. Aber es brauchte Zeit und Umdenken. Vielleicht musste ich da auch meine Ziele etwas genauer unter die Lupe nehmen: nicht immer die Diskussion gewinnen, sondern den Mitmenschen, nicht meine Ensichten applaudiert sondern bereichert bekommen, nicht meine Ansichten durchsetzen, sondern die anderen Meinungen in meine Denkkonstruktion einbauen, nicht schweigend rausgehen, sondern meine Meinung einbringen.

Wie?

Indem ich selbst Verantwortung für mich übernehme, was ich sage, wann und wie ich mich einbringe und beteilige, wie ich auf den anderen reagiere.

Indem ich von mir rede und nicht über den anderen. („Ich …“ nicht „Man …“, nicht „Du …“)

Indem ich die Aussagen des anderen anhöre, ernst nehme und stehen lasse.

Indem ich über meine Gefühle rede, die durch das Verhalten der anderen in mir ausgelöst werden.

Indem ich die anderen so lasse, wie sie selbst sich entfalten wollen.

Indem ich das gebe, was ich selbst auch von den anderen empfangen will.

Indem ich Kritik als die Mitteilung der subjektiven Beobachtungen und Gefühle des anderen zulasse, verstehe und dadurch zu größerer Klarheit komme.

Indem ich direkt spreche, denn durch die Blume wird vieles anders ankommen als abgesendet.

Kurz zusammengefasst: mit Respekt und Engagement!

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