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Erschüttert

Hier fand ich eine Frage, die mich erschüttert hat: „Warum sollten wir uns um Palästinenserkinder kümmern? Sie sind doch Bomben in Arbeit.“ Oder ein anderer sagte: „Warum sollen wir uns mehr um die Palästinenserkinder sorgen als ihre Eltern?“

Originalzitat:
Why should I care about Pali children? I know it sounds cold but they are nothing but bombs in training.
Yeah, why SHOULD you care about “Pali” Children?
Is that a rhetorical question?
Maybe the question should be “Why should we care more about Palestinian children, than their parents care about them?”
The loaded-with-irony-answer would be “Because it’s the Christian thing to do.”

Ich denke als erstes, dass man sich um Bomben kümmert, damit man sie entschärft. Aber wie entschärft man Selbstmordattentäter. Sicher ist der Hass der Zündstoff. Und der Glaube, sich mit dem Martyrium Allahs Gunst zu verdienen. Liege ich da falsch?

Ich werde nachdenken müssen. Warum, ja wirklich warum? Und wie, ja wie?

Was denkst Du?

Bis später!

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Hoffnung auf den Frühling

Jetzt habe ich dem Blog ein neues Gewand gegeben: es heißt Frühling!

Wie sehr wünschen wir uns nach dem Frost – trotz Wintersport – doch den Frühling mit dem Wachstum und Blühen herbei. So geht es auch bei Eiszeiten in Beziehungen. Auf der About-Seite ( jetzt neu) habe ich einige Möglichkeiten für Kommunikation aufgeschrieben, wie Eis schmilzt. also in Kürze meine Vorstellungen für den Blog.

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Todesstrafe für Religionswechsel?!

Es fällt mir schwer, da sachlich zu bleiben und alle Seiten zu beleuchten oder zumindest stehen zu lassen.

Mit gemischten Gefühlen hörte ich im TV (12.8.07, Tagesschau, Bericht über Ägypten) doch tatsächlich einen ägyptischen Mann sagen, dass jemand, der seine Religion wechselte, hingerichtet gehört – versteht sich, jemand, der den „einen, einzig richtigen“ Islam verlässt. Und noch unglaublicher klang es für mich, dass auch eine sehr klug wirkende Frau dasselbe sagte. Mit Schauder erfüllt mich, dass es vor einigen Jahrhunderten auch im christlichen Abendland so war -  versteht sich, jemand, der die „eine, einzig richtige“ Christliche Kirche verließ. Noch ein Jahrtausend früher war es für die ersten Jünger Jesu ebenso gefärlich.

Ist Pluralismus die einzige Alternative? Das würde bedeuten, dass angstfreies Zusammenleben nur dann funktioniert, wenn es keine Wahrheit und keine verbindlichen Werte mehr gibt, wenn alles gleich richtig ist und sich jeder das für ihn Passende aussuchen kann.

Wie hat Jesus das gemacht? Er hatte eindeutige  Werte, eine klare Botschaft, er behauptete, die Wahrheit, der Weg und das Leben zu sein. Und doch hat er niemanden umgebracht, niemanden hingerichtet!

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Gewalt und der Umgang mit ihr

Zwei  Gewalttaten in letzter Zeit erschütterten mich sehr:

- 16. 4. 07: Massaker am College in Blacksburg/Virginia, USA, bei dem der isrealische Professor beim Schützen seiner Studenten vor einem Amokläufer ums Leben kam:

Israelischer Professor unter den Opfern

Beim gestrigen Amoklauf an der Technischen Universität in Virginia/USA kam auch ein israelischer Bürger ums Leben. Der 75-jährige Professor und Holocaustüberlebende Liviu Librescu warf sich während des Amoklaufs in die Schusslinie des Angreifers und rettete mit seinem Tod das Leben seiner Studenten. Er und seine Frau waren 1978 aus Rumänien nach Israel eingewandert. 1986 ging Librescu zu einem Schabbatjahr nach Virginia und blieb seitdem dort.

Artikel mit Erlaubnis des Israel heute Magazins, http://www.israelheute.com/

Der Tag war der Holocaustgedenktag!

„Er starb an dem von ihm geliebtesten Ort – dem Klassenraum“, so sein Sohn Joe. (Quelle: Nachrichten aus Israel vom 18.4.07) – und sicher ist da nicht der Raum, sondern sind die Studenten drin geliebt worden – mit einer Liebe, die ihr Leben gab. Ein Beispiel, das das Wesen des Messias widerspiegelt, wie der Prophet Jesaja vorhergesagt hat: (Jesaja 53:4-6)  Er wurde verwundet und wir sind heil geworden.

Ein bemerkenswerter Mann, dessen Grundsätze und Gedanken mich mehr interessieren würden. Wer kann mir da weiterhelfen?

- 18.4.07: die brutale Ermordung dreier christlicher Männer in der Türkei und die Reaktion der Gattin des einen von ihnen, des Deutschen Tilman Geske: Sie wolle keine Rache, sondern sie vergibt.

Hier mehr:

Bei den letzten Beispielen von Gewalt kommt mir die Ringparabel in den Sinn:

http://referateguru.heim.at/Nathan.htm

http://www.info-servo.de/ringparabel.htm

 

Was meinst Du dazu?

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Passion Christi – ein Gewaltfilm?

Die Ausstrahlung des Films “Die Passion Christi“ – mit Diskussionsrunde:

Wer traut den Zusehern nicht eine eigeständige Stellungnahme zu und nimmt eine Beurteilung vorweg, bevor der Film gezeigt wird?

In der psychologischen Forschung zeigen Test, dass Vorurteile stärker sind als logische Beweise. Wie solche Vorurteile gebildet werden, ist hier deutlich sichtbar. Es gab Beiträge, die diesen Film als Gewaltfilm abstempelten.

Ich lernte einmal, dass Kinder nicht deshalb Arzt spielen, weil sie alle von diesem Beruf begeistert sind, sondern weil sie Angst vor den Ärzten haben, und so damit fertig werden wollen. Nur so kann ich mir erklären, warum in vielen Filmen Gewalt, Krieg und Not ein Thema ist. Doch wo ist da dann das Gute, wenn die „Guten“ genauso schießen und töten, um die „Bösen“ zu besiegen. Gewalt wird nicht durch Gewalt weniger, und Hass nicht durch Hass, Tod nicht durch Blutrache, Krieg nicht durch Krieg.

DornenkroneFür mich ist aber beim Ansehen der Weg Jesu erkennbar geworden, wie Gewalt überwunden wird – nicht mit Gewalt, sondern mit Liebe, Vergebung und Gottes Kraft. Schon zu Beginn wird das Thema genannt:  Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. (Jesaja 53:5) Jesus habe ich in diesem Film als den gesehen, der die Schuld und den Schmerz aller Täter und aller Opfer der Welt tragen konnte. Er vergab, als er für seine Mörder um Vergebung bat. Denn Jesu Auferstehung – die Bestätigung, dass sein Opfer vollständig war – ist das Ende der Botschaft. Wäre Jesus nicht auferstanden, dann könnte man dieses Konzept der Liebe vielleicht verwerfen und ihn als idealistischen Verlierer bezeichnen, aber so nicht. Er hat den Hass und den Tod überwunden. Meine Meinug ist: Jeder, der mit Jesus auf demselben Weg ist, wird auch mit ihm an dasslbe Ziel kommen.

Da erschütterte es mich besonders, als ich aus der Diskussion entnahm, welch tiefe Spuren es im Bewußtsein hinterlassen hat, dass Menschen es wagten, sich nach Jesus Christus zu nenen, und diesen Weg der Liebe und Achtung, der Vergebung und des Segnens nicht mit ihm zu gehen. Ich wünsche von ganzem Herzen, dass es genug Beispiele echten Lebens in der Gesinnung Jesu geben wird, um diese Bilder zu überschreiben.

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